Im September sah es noch anders aus: Da legte die Landesregierung eine erste Modellrechnung für die Kalkulationen der allgemeinen Zuwendungen an die Städte vor - und in der Stadtverwaltung freute man sich über eine „deutliche Verbesserung“. Jetzt kam die zweite Modellrechnung - und Solingen soll rund 300 000 Euro weniger bekommen, als die erste Aufstellung vorsah. Außerdem fürchtet Kämmerer Ralf Weeke, dass Solingen künftig eine höhere Umlage für den Landschaftsverband Rheinland (LVR) zahlen muss. Auch dort werde voraussichtlich weniger Geld vom Land ankommen. Weeke: „Vor dem Hintergrund der neuen Berechnungen wird deutlich, dass es für Steuersenkungen aus kommunaler Sicht keinerlei Spielraum gibt.“ Abstriche macht das Land in seiner zweiten Modellrechnung für Solingen beispielsweise bei den Schlüsselzuweisungen (jetzt 38,98 Millionen Euro statt vorher 39,85 Mio. Euro) und bei der Investitionspauschale (jetzt 3,23 Millionen Euro statt vorher 3,35 Mio Euro). flm