Die Umwandlung des Heidebades in ein Naturbad beschäftigte gestern den Sportausschuss, dessen politische Parteien sich im Rahmen der Haushaltsberatungen mit diesem wichtigen Thema weiter befassen werden. Wert wird auf die Machbarkeitsstudie gelegt, deren Kosten in Höhe von rund 10 000 Euro allen Sparmaßnahmen zum Trotz eine sinnvolle Maßnahme sei.
Generell ist der Sport auf einem guten Weg, was bei den Diskussionen über ein Integrationskonzept oder bei den Umsetzungen im Haushaltssicherungskonzept deutlich wurde. Auch die geplante Übergabe des Kanuheims Heiler Kotten an den Paddelclub Wasserwanderer Solingen passt in dieses erfreuliche Bild und könnte Vorbildcharakter haben - an der Herbert-Schade-Sportanlage will der SSC 95/98 die schon länger leer stehende Immobilie nutzen. Fraglich ist hingegen aus Kostengründen die Zukunft der Schießsportanlage in Oberburg, hier werden noch rechtliche Details geklärt. Die Verwaltung regte gegenüber den Burger Vereinen an, sich mit anderen Solinger Schießsport-Klubs bezüglich Training und Wettkampf zu arrangieren.
Eine klare Meinung hat die Stadt zum Pflegevertrag im Stadion am Hermann-Löns-Weg, der im gegenseitigen Einvernehmen mit dem 1. FC Union zum 30. Juni 2010 aufgelöst wurde. Damit fließen keine Gelder mehr. Gleichwohl könnte die Jugendabteilung Aufgaben der Grünunterhaltung und Grünpflege übernehmen und dafür einen Zuschuss erhalten. Ab 2011 sollen im Stadion jährlich 100 000 Euro eingespart werden, parallel dazu soll der Betrieb bis zur Schließung Mitte 2012 fortgeführt werden - vornehmlich auf dem Kunstrasenplatz, aber mit dem geringsten Aufwand auch auf dem Naturrasen. jg