Es ist der nächste Schritt zum Kombi-Bad - seit kurzem liegt Norbert Feith die Machbarkeitsstudie zur Neugestaltung der Bäderlandschaft in Solingen inklusive Marktabfrage vor. „Wir sollten die Machbarkeit im Westen der Stadt prüfen, das haben wir fristgerecht erledigt“, erkennt der Sportdezernent in den Unterlagen keine Stolpersteine für den Neubau eines Bades und wird folgerichtig das Verfahren fortsetzen. „Alles ist im grünen Bereich und geht seinen Gang“, so Feith. Am kommenden Dienstag beschäftigt sich der Verwaltungsvorstand mit der Studie, am 3. Februar wird eine Erörterung im Sportausschuss erfolgen.
Die Aussage, dass die Klingenstadt durchaus für ein Kombi-Bad attraktiv sei, erfreut natürlich auch Norbert Feith. Seine Verwaltung wie auch die Politik haben sich nun mit den nächsten Fragen zu beschäftigen. Etwa mit der nach dem Standort. Nach wie vor hätten die bisherigen drei Alternativen - Neuenhaus in Höhscheid sowie Bodlenberg und Buschfeld in Ohligs - Bestand. Wie verträgt sich ein Kombi-Bad angesichts eines Wellness-Trends mit den einher gehenden Plänen für das Birkerbad, für das die Lebenshilfe ihren Hut in den Ring geworfen hat? Auch dieser Komplex bedarf noch der intensiven Diskussion, die Suche nach einem geeigneten Investor gehört zu den weiteren Aufgaben. Und dürfte angesichts des Sparzwangs der Stadt und nicht aus dem Vollen zu schöpfender Zuschüsse an den zukünftigen Betreiber nicht ohne Probleme über die Bühne gehen. jg