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03.11.2007 19:54
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Schulschwimmer sitzen nicht auf dem Trockenen
Die Große Koalition will es - ein Kombibad, wie es im Bädergutachten vorgeschlagen wird. Drei Frei- und zwei Hallenbäder müssten weichen. Doch was wird aus dem Schulschwimmen?

Im Schulausschuss wurden Befürchtungen laut, die Kapazitäten könnten nicht ausreichen. Sportdezernent Ernst Schneider versuchte, die Bedenken zu zerstreuen: „Wir kommen hin, wenn im Kombibad Wasserfläche für das Schulschwimmen genutzt wird.“ 135 Stunden Nutzungszeit pro Woche stünden dann zur Verfügung, rechnete Uwe Rosjat vom Finanzmanagement der Stadt vor. Und zwar auf 400 m2 Wasserfläche mehr als heute. Durch den geplanten Anbau an der Klingenhalle gebe es dort künftig drei Becken, im Kombibad zwei weitere. Auf das Birker Bad, das die Lebenshilfe übernehmen möchte, sei die Stadt für das Schulschwimmen nicht unbedingt angewiesen.

Ob Klingenhalle und Kombibad für Grundschulen denn auch geeignet seien, wollte Almut Marczinski (Grüne) wissen. „Schließlich gibt es da Schwimmer und Nichtschwimmer.“ Die Klingenhalle habe künftig ein Lehrschwimmbecken, so Schneider. Er setze zudem auf die Kooperation der Lehrer, wenn drei Klassen gleichzeitig im Bad seien.

Fahrtkosten für Schüler sollen nur geringfügig steigen

An den Fahrtkosten für die Schülerbeförderung zum Schwimmen würde sich nach Ansicht der Verwaltung nicht viel ändern - obwohl zwei Standorte wegfielen (Vogelsang und Sauerbreystraße) und nur ein neuer (Kombibad im Westen der Stadt) entstünde: Rosjat sprach von einer Steigerung um maximal 20 000 Euro auf 180 000 Euro pro Jahr. Eine Aussage, die Frank Knoche (Grüne) auf die Palme brachte: „Wir Politiker wissen nicht einmal, wo das Bad hinkommen soll, und die Verwaltung kann schon die Fahrtkosten berechnen!“ Nicole Molinari (CDU) überzeugten die Ausführungen hingegen. „Durch ein Kombibad bekämen die Schulen mehr Wasserfläche zur Verfügung.“ asc