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15.05.2008 09:27
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„Schnell zur Autobahn wichtig für Wirtschaft“
Als „große Chance für Solingen“ bewertet IHK-Präsident Friedhelm Sträter die geplante Verlängerung der Viehbachtalstraße bis zum Autobahnkreuz Langenfeld. Sie war am Dienstag von Mitgliedern der Grünen und der Bürgerinitiative gegen den Bau kritisiert worden: Natur werde zerstört, obwohl die „gut ertüchtigte Bonner Straße“ doch ausreiche.

Sträter sieht dagegen Straßen, „die dem Verkehrsaufkommen in keiner Weise gewachsen sind. Das Ergebnis sind Staus und Abgase, unter denen die Verkehrsteilnehmer, die Anwohner und die Umwelt leiden“. Eine bessere Verbindung zur A 3 brächte Vorteile für den Wirtschaftsstandort.

Auch NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke (CDU) macht sich für Solingen stark. „Wenn die Wirtschaft brummen soll, muss die Verkehrsinfrastruktur stimmen“, betonte er am Dienstag als Gast der CDU-Mittelstandsvereinigung. Wittke: „Wir wollen eine leistungsfähige Anbindung an die Autobahn 3.“ Die Planungen für die B 229 n würden vorangetrieben - auch wenn die rot-grüne Landesregierung vor Jahren dafür gesorgt habe, dass der Zubringer im Bundesstraßenbedarfsplan auf „weiterer Bedarf“ zurückgestuft worden sei. Auch Wittke will in Berlin darum kämpfen, die B 229 n wieder mit höherer Priorität zu versehen.

Die Solinger FDP-Fraktion ist „erfreut, dass das Land NRW der Anbindung an die A 3 nun oberste Priorität einräumt“. Allerdings müssten auch andere Trassen geprüft werden. Das geschieht bereits: Der Landesbetrieb Straßenbau ist am Ball; Ergebnisse werden Anfang 2009 erwartet. ab/flm