„Wann geht es beim Hallenbad Birker Straße endlich zur Sache?“ Das fragt SPD-Fraktionsvorsitzender Ernst Lauterjung vier Wochen nach Verabschiedung von Nachtragshaushalt und Haushaltssicherungskonzept (HSK) durch den Rat. Er habe erwartet, dass Verwaltung und Lebenshilfe nunmehr „sofort loslegen mit ihren abschließenden Verhandlungen und sich schnell auf die Modalitäten zur Übertragung des Bades einigen“. Lauterjung: „Stattdessen scheinen alle Beteiligten von Lebenshilfe und Stadt auf Tauchstation“. Die Verwaltung habe bei Nachfragen stets auf die laufenden Verhandlungen verwiesen, die Lebenshilfe alles von der Höhe der Zuschüsse für die Eissporthalle abhängig gemacht, die sie ebenfalls betreibt.
Lauterjung verwundert: „Die Bedingungen der Lebenshilfe sind jetzt voll erfüllt!“ Die Zuschüsse für die Eishalle seien nicht um 60 000 Euro gekürzt, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, sondern nur um 10 000 Euro. Und diese Kürzung gehe nicht zu Lasten der Lebenshilfe, sondern werde von den Eissport-Vereinen getragen. „Warum diese Verzögerungstaktik?“ hpm