Die Landespläne für den Ausbau der Anschlussstelle Solingen zur A 3 stoßen auf Zustimmung. Diese Lösung habe den Vorteil, dass sie bezahlbar und schnell umsetzbar sei, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Iris Preuß-Buchholz gestern. Eine große Lösung, die auf lange Zeit nicht realisierbar sei, helfe den Pendlern, die täglich im Stau stehen, nicht. Gemeint ist die Fortführung der Viehbachtalstraße über die Haus Gravener Straße nach Landwehr. Als „deutlichen Fortschritt“ bewertet die FDP den Plan, der am Donnerstag in Langenfeld vorgestellt worden war. Der bisherige Zustand sei für Berufspendler und für die auf einen „guten Anschluss angewiesene Solinger Wirtschaft indiskutabel“, sagte Verkehrsexperte Ulrich G. Müller. Die Stadt Langenfeld freut sich nach eigenen Angaben über die Verkehrsentlastung, hält aber dauerhaft an der Idee einer Zubringerlandstraße aus Solingen fest. Kurzfristig Abhilfe schaffen sollen eine zusätzliche Spur auf der Straße „Hardt“, verbesserte Ampelschaltungen und das Anlegen weiterer Abbiegespuren an den Auf- und Abfahrten. jtü