„Einen Ersatzbau aus Beton kommt für uns überhaupt nicht in Frage. Diese Brücke ist ein einmaliges Bauwerk – ein wichtiger Bestandteil der Kultur des Bergischen Landes und ein herausragendes Merkzeichen der deutschen Industriekultur“, erteilt die Solinger SPD-Ratsfraktion dem Bau einer Betonbrücke eine klare Absage.
Stattdessen schlägt Fraktionsvorsitzender Ernst Lauterjung zur dauerhaften Rettung der Müngstener Brücke als Verkehrsweg und auch als touristisches Wahrzeichen der drei bergischen Städte einen „Sanierungs-Neubau“ nach dem Vorbild der Wuppertaler Schwebebahn vor. Dabei würden sämtliche Teile des Stahlfachwerks der 113 Jahre alten Brücke nach und nach durch neue ersetzt. Nur so wäre die Brücke nach Einschätzung des Fraktionsvorsitzenden langfristig zu erhalten. hpm