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08.05.2012 12:05
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Orchester: OB Feith hofft auf Umdenken

Von Jörn Tüffers

Oberbürgermeister Norbert Feith (CDU) ist bemüht, in die aufgeheizte Debatte um die Zukunft der Bergischen Symphoniker Ruhe hereinzubringen. In der gestrigen Sitzung des Kulturausschusses mahnte er die Politiker mehrfach um Sachlichkeit an – und verwies auf die Gesellschafterversammlung am 1. Juni. Allerdings erwarte er dann Antworten auf die offenen Fragen, die Remscheid mit seiner Ankündigung ausgelöst hat, Ende 2013 aus der Orchester-Kooperation mit Solingen auszusteigen.

Nicht zuletzt geht es um die juristische Bewertung, ob einer der Partner überhaupt einseitig den Vertrag kündigen darf. Die Remscheider Verwaltungsspitze um Oberbürgermeisterin Beate Wilding (SPD) hat mehrfach auf entsprechende Aussagen von Experten verwiesen – allein schriftlich hat Feith davon noch nichts gesehen. Daher hat er die Rechtsanwälte ebenfalls zu der Sitzung der Gesellschafter eingeladen. Davon unabhängig hat der OB die eigenen städtischen Juristen beauftragt, die Rechtsgrundlagen des Vertrags zu prüfen.

Feith wies Forderungen aus der Politik zurück, bereits jetzt Szenarien zu entwickeln, wie es mit dem Orchester im Falle eines Remscheider Ausstiegs weitergehen könne. „Ich bin davon überzeugt, dass in Remscheid das letzte Wort noch nicht gesprochen ist“, sagte der Rathauschef.