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09.03.2011 11:07
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Olbo: Am Montag Werkstattgespräch

Am kommenden Montag, dem 14. März, soll das erste von drei Werkstattgesprächen zum sogenannten „O-Quartier“ auf dem Olbo-Gelände stattfinden. Vertreter der Händler und der Kritiker wollen mit Repräsentanten des Investors und der Stadt über Änderungsmöglichkeiten sprechen. „Ich habe eine ganze Menge Fragen“, sagt Jörg Bergmann, der zusammen mit Stephan Schälte für die Ohligser Werbe- und Interessengemeinschaft teilnimmt.

„Man muss jetzt einmal in Ruhe reden“, betont Bergmann. Für ihn steht fest, dass die neuen Gebäude ein „Highlight für Ohligs und Solingen“ werden. „Ich kenne keinen Einzelhändler, der dagegen ist.“ Allerdings geht es noch um diverse Details. „Dass noch Verbesserungen gemacht werden müssen, sehe ich auch“, weist Stephan Schälte auf die schlechte Anbindung des „O-Quartiers“ an die Ohligser Einkaufszone hin. Schälte: „Wir brauchen eine Öffnung näher zur Stadt hin.“

Auch die Kritiker, die sich mit einem offenen Brief zu Wort meldeten, stellen nicht das Einkaufscenter an sich in Frage, sondern unter anderem seine Größe. In diesem Punkt hat Jörg Bergmann keine Bedenken. „Sollte das O-Quartier so attraktiv werden, dass von jedem Discounter in unserem direkten Umfeld 20 Prozent der Kunden in die Ohligser Innenstadt kommen, würden dort täglich 7000 bis 8000 Leute parken“, argumentiert er. „Sollten davon wiederum 20 Prozent die Chance nutzen, noch einen Bummel durch Ohligs zu machen, würde die Fußgängerzone mit 1400 bis 1600 Menschen zusätzlich belebt. Und genau das ist unsere Chance!“ Denn bisher erreiche man nur einen sehr kleinen Teil der potenziellen Kunden.

Diskussionsmöglichkeit für jedermann am 16. März

„Das O-Quartier wird großflächige Anbieter beherbergen“, unterstreicht Bergmann. „Dies sind in der Regel Firmen mit einem bundesweiten Bekanntheitsgrad und einem unabhängigen Einzugsgebiet.“

Zwei Tage nach der internen Veranstaltung gibt es noch eine für jedermann: Heute in einer Woche lädt die SPD zur Diskussion „Was bewegt Ohligs?“ in die Festhalle ein (16. März, 18 Uhr). Ganz oben auf der Themenliste: das „O-Quartier“. flm