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Sperrung gefährdet Brückenzauber
Die Sperrung der Müngstener Brücke zieht weite Kreise. Auch der Brückenzauber in Müngsten ist betroffen. Das Fest, das traditionell zu Pfingsten stattfindet und seit 2008 von der Lebenshilfe ausgerichtet wird, muss dieses Jahr mit einer Minimal-Lösung auskommen. „Es sind stets Zehntausende Menschen in den Brückenpark gekommen“, sagt Lebenshilfe-Chef Josef Neumann. „Viele kamen mit der Bahn über die Müngstener Brücke, stiegen am Bahnhof Schaberg aus und gingen hinunter in den Brückenpark.“ Da es nun sehr wahrscheinlich sei, dass die Brücke bis Pfingsten (12./13. Juni) noch gesperrt sei, haben sich die Lebenshilfe, die Stadt und die teilnehmenden Künstler auf eine abgespeckte Version geeinigt. „Den Zauber, den die Bahn momentan veranstaltet, können wir einfach nicht überbieten“, sagt der Lebenshilfe-Chef in Hinblick auf das Hin und Her der Bahn. So werde es ein kleines Kulturangebot geben, das aber nicht groß beworben werde. Zur Brücken-Problematik geselle sich die Baustelle auf der L 74 in Müngsten. „Sie soll zwar bis dahin fertig sein, aber keiner weiß, wie sich die neue Ampelschaltung auf den Verkehr auswirken wird.“ Die Lebenshilfe könne die Verkehrsströme einfach nicht lenken. „Wir können die Verantwortung für die Sicherheit nicht übernehmen.“ Auch Parkplätze fehlten. |
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