Wuppertal. Der Streit zwischen der Wuppertal Bewegung und der Stadtverwaltung, wer der Bauherr der Abschnitte I und III der Nordbahntrasse ist, geht mit unverminderter Heftigkeit weiter.
Carsten Gerhardt, Vorsitzender der Wuppertal Bewegung, von der die Idee zum Rad- und Fußweg durch den Norden der Stadt stammt, erklärt weiterhin, dass seiner Ansicht nach die Wuppertal Bewegung Bauherrin der Trasse ist und will zur Not deswegen klagen. Gerhardt: „Die Stadt will Bauherrin sein und wir sollen haften, so geht das nicht.“ Zudem fordert er Aufklärung darüber, warum die Fördermittel nicht weiter gegeben worden sind und ob diese bei der Bezirksregierung beantragt worden seien.
Die Wuppertaler Stadtverwaltung argumentiert dagegen, sie sei im Besitz der von der Bahn AG erworbenen Grundstücke und damit automatisch Bauherrin. Zudem sei sie die Empfängerin der millionenschweren Fördergelder und könne daher entscheiden, ob diese weitergegeben werden oder aber nicht. red