Am späten Mittwochabend war für die insolvente Ittertal gGmbH wieder alles offen: Vorstandsmitglied Bernd Reinzhagen und Dr. Hans-Joachim Müller-Stöver glaubten sich dem Ziel, für alle Bereiche eine befriedigende Lösung gefunden zu haben, schon sehr nahe. Dann kam doch noch die Nachricht, dass sich ein diakonischer Träger aus Wuppertal doch nicht der Beschäftigungsmaßnahmen im Holzbereich und im Landschaftsbau nicht annehmen wollte. Das große Hindernis: sieben festangestellten Mitarbeiter, die nun von einem neuen Träger übernommen werden müssten. Diese sind zuständig, um 35 Arbeitslose anzuleiten. Die Maßnahmen würden durch die Hartz-IV-Behörde finanziert. „Eigentlich sind die Bedingungen sehr gut“, sagte Reinzhagen noch am Donnerstagmittag. „Die Hartz-IV-Behörde hat zugesagt, dass sie weitere Maßnahmen in Auftrag geben wird.“ Und auch die Stadt habe signalisiert, dass beispielsweise die Pflege und der Ausbau der Korkenziehertrasse fortgeführt werden kann.
Gestern am späten Abend dann die erlösende Nachricht nach einem Gespräch mit den leitenden Mitarbeitern des Ittertals und dem Insolvenzverwalter. „Eine Lösung ist greifbar nahe“, sagte Reinshagen. „Der Bereich Garten- und Landschaftsbau soll nun jetzt nach internen Umstrukturierungen und Kostenreduzierungen doch in Eigenregie geführt werden. Und wenn der Bürgerverein „Wir in der Hasseldelle“ mit dem Beroma-Markt die Nahversorgung in der Siedlung übernimmt und die Stadt Solingen den Mietvertrag für das Ittertal unterschreibt, dann sind wir am rettenden Ufer“, ist Reinzhagen voller Optimismus. Dann könne das Freibad öffnen kc/hpm