Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz hält eine Umwandlung des Ohligser Freibades in ein Naturbad für schwierig. Das geht aus einem Gutachten im Auftrag der Stadt hervor. „Im Landschaftsschutzgebiet wird ein solches Projekt als problematisch eingestuft“, sagte Sportdezernent Ernst Schneider auf ST-Anfrage. Die BfS, Verfechter der Idee, kritisiert, das Landesamt sei unnötigerweise davon ausgegangen, das Freibad müsse auf eine Kapazität von 3000 Besuchern erweitert werden.
Auch die Firma WaterVisions empfehle Naturbäder als „wirtschaftliche Lösung“ für Kommunen, betont der BfS-Vorsitzende Martin Bender. WaterVisions rät aber im umstrittenen Bäder-Gutachten zur Schließung zahlreicher Anlagen zugunsten eines Neubaus. Bender: „In diesem Gutachten spielt ein Naturbad keine Rolle - ganz im Sinn der Großen Koalition.“ Bender schließt nicht aus, dass die BfS wie schon bei der Leitstellen-Fusion ein Bürgerbegehren anstrengen könnte. „Wir warten die Ergebnisse unserer Bürgerwerkstätten ab.“ Auf diesen Veranstaltungen wolle die BfS über die Bäderproblematik aufklären: heute zum Beispiel um 19 Uhr in der VHS. ab
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