Die Müngstener Brücke steht am Donnerstag auf der Tagesordnung des Bau- und Verkehrsausschusses des Landtags. In einer Vorlage bekräftigt die Deutsche Bahn erneut ihren Willen zur umfassenden Sanierung der denkmalgeschützten Brücke, für die 30 Millionen Euro eingeplant seien. Hierbei unterstellt das Unternehmen eine „minimale Restnutzungsdauer“ von 30 Jahren. Geplant ist eine Bauzeit von 2012 bis 2016 mit längeren Vollsperrungszeiten, die bereits „vorsorglich“ für 2012 und 2013 angemeldet sind. Dann sollen die maroden Lager der Brücke ausgetauscht werden. 2013 soll die Brücke zudem für die Züge des privaten Eisenbahnverkehrsunternehmens Abellio befahrbar gemacht werden. Diese Arbeiten in 2012 und 2013 finden aber nur statt, wenn der Nachweis der weiteren Nutzungsdauer der Brücke vorliegt. Dies wird erst Ende des Jahres der Fall sein. Denn liegt die Nutzungsdauer selbst nach Sanierung der Brücke unter 30 Jahren, plant die Bahn einen Brückenneubau. hpm
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