190 Messpunkte sind inzwischen in die Stahlkonstruktion der Müngstener Brücke eingebaut. Damit können am kommenden Montag die für drei Tage angesetzten Messfahrten zur statischen Nachrechnung der mit 107 Metern höchsten Eisenbahnbrücke Deutschlands beginnen. Bis einschließlich Mittwoch werden drei Loks die Strecke zwischen den Bahn-Halts Solingen-Mitte und Güldenwerth zwischen 9 und 15 Uhr befahren: genau 50 Mal. Dabei werden in der Brückenkonstruktion die Spannungen und Schwingen infolge der Belastungen gemessen und erfasst.
Messpunkte sind verknüpft über 15 Kilometer Kabel
Das geht über die 190 Messpunkte, die mit Dehnungsstreifen ausgerüstet und im Bogen, in den Pfeilern und in den Gerüstbrücken angeordnet und mit 15 Kilometern Kabel verbunden sind. Die während der Zugfahrten gemessenen Belastungsdaten sollen Basis für die komplexe statische Nachrechnung sein, so ein Bahnsprecher.
Am 30. September würden die ersten Ergebnisse dem Eisenbahnbundesamt vorgelegt. Eine abschließende Wertung des Datenmaterials und der Nachrechnungen durch Statiker und Prüfer wird Ende 2010 vorliegen. hpm
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