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18.09.2009 12:31
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Minister stellt Weiche für neuen A-3-Anschluss

Das sind deutliche Signale: Mit zwei überraschenden Nachrichten zum geplanten Anschluss Solingens an die Autobahn 3 wartete am Freitagmorgen NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper auf. Bei einem gemeinsamen Wahlkampftermin der CDU-Mittelstandsvereinigungen Langenfeld und Solingen in Landwehr sagte er, dass nicht nur die L 405 als Fortführung der Viehbachtalstraße bis nach Landwehr, sondern auch schon die B 229n zwischen Landwehr und dem Autobahnkreuz Langenfeld „ab sofort konkret vorgeplant“ werde.

Dies sei ein Ergebnis von Verhandlungen zwischen dem Land NRW und dem Bundesverkehrsministerium, obwohl die B 229n im Bundesverkehrswegeplan noch nicht wieder den Staus „vordringlicher Bedarf“ besitze. Der Landesbetrieb Straßen werde für den Bund die Planungen übernehmen, so Lienenkämper.

Die zweite neue Nachricht bezieht sich auf das in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten des Landesbetriebs Straßen: Zwar rechne Lienenkämper mit dem abschließenden Gutachten erst in einigen Wochen, aber es zeichne sich durch die bereits jetzt vorliegenden Verkehrsanalysen ab, dass nicht nur eine dringende Notwendigkeit zum Bau eines neuen A-3-Anschlusses vorliege, sondern dass auch eine Trassenführung über die in Planung befindliche Viehbachtalverlängerung von Ohligs nach Landwehr und im weiteren Verlauf über die B 229n bis zum Langenfelder Kreuz „klar favorisiert“ werde.

Ein Anschluss über die Haus-Gravener-Straße (K 9) sei, so der Minister, nach dem Gutachten „offensichtlich nicht tauglich“. Mit einer Planungs- und Bauphase zwischen fünf und acht Jahren rechnet Lienenkämper, bis Solinger über die neue Schnellstraße bis zum Langenfelder Kreuz fahren können. Über die Kosten wollte Lienenkämpfer nichts sagen. Zuletzt hatte es geheißen, beide neuen Straßen zwischen Ohligs und dem Kreuz Langenfeld würden zwischen 12 und 18 Millionen kosten. hpm

Der ausführliche Bericht folgt am Samstag in Ihrem Solinger Tageblatt.