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28.09.2011 10:32
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Mehr Schwimmzeiten für die Öffentlichkeit?

Fest steht, dass es einen zweiten Workshop für Politik und Verwaltung zum Thema „Bäderlandschaft in Solingen“ geben wird. Fest steht aber auch, dass es keine kurzfristigen Maßnahmen zur Zukunftgestaltung der Hallenbäder Vogelsang und Birkerbad gibt. „Wir können erst Maßnahmen ergreifen, wenn die Bezirksregierung unseren Haushalt genehmigt“, sagte gestern im Sportausschuss Kämmerer Ralf Weeke. Vor September 2012 sei nicht damit zu rechnen. Ein Zahlenwerk von Belegungszeiten bis zu Investitionskosten will die Verwaltung indes kurzfristiger vorlegen.

Einen kurzen Erfahrungsbericht über die ersten Wochen nach der Wiedereröffnung des Sportbades Klingenhalle gab Michael Dreesen von der Solinger Bädergesellschaft mbH. Er räumte ein, dass es durchaus Startschwierigkeiten gegeben habe. „Aber es sind keine wesentlichen Schwierigkeiten, der Schwimmbetrieb läuft reibungslos.“ Man wolle jetzt noch einige Zeit genau die Abläufe beobachten, um dann Nachbesserungsmaßnahmen zu ergreifen.

Ernst Schneider, Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft Solingen mbH, entkräftete gestern die Vorwürfe, die nach dem Umbau des Klingenbades laut wurden. Zu enge Umkleiden mit zu kleinen Schränken wurde oft genannt, ebenso kamen Klagen, dass das Bad keineswegs behindertengerecht sei. „Umkleiden und Schränke entsprechen dem Standard. Ebenso ist nach den Vorschriften behindertengerecht geplant worden.“

Wenn es aber Möglichkeiten zu Nachbesserungen gebe, dann wolle man sich denen nicht verschließen. So will man auch den Ruf nach mehr Schwimmzeiten für die Öffentlichkeit nicht ungehört lassen. Bislang ist Schwimmen außerhalb von Verein und Schule im Klingenbad nur möglich über die Initiative Frühschwimmer. Nun will die Stadt prüfen, ob sie am Wochenende noch weitere Zeiten für die Öffentlichkeit freigibt. üb