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02.12.2010 10:35
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Macht Langenfeld die A3-Auffahrt frei?

Von Bernd Schwickerath

Dabei geht es allerdings nicht darum, die Probleme grundsätzlich zu lösen, die BGL möchte vielmehr eine Übergangslösung für die Staus auf der Hardt präsentieren. Denn seit Jahren sind nicht nur die Autofahrer, sondern vor allem auch die Anwohner genervt.

Hintergrund: Vor allem die aus Solingen kommenden Pendler sorgen auf ihrem Weg zur Autobahnauffahrt auf der Hardt für die täglichen, kilometerlangen Staus.

Langenfeld sollen nicht mehr direkt auf die A 3 fahren 

Und da die Pläne, die B 229n als Solinger Autobahnanschluss auszubauen, von der rot-grünen Landesregierung abgelehnt wurden, sucht die BGL nach Alternativen und meint, eine gefunden zu haben: So sollen die Autofahrer, die von Langenfeld aus auf die Autobahn wollen, zukünftig auf der Hardt nicht mehr links auf die A 3 abbiegen dürfen. „Dadurch würde eine komplette Rotphase für die aus Solingen kommenden Autos wegfallen. Diese könnten dann schneller auf die Autobahn fahren und so den Rückstau verringern“, sagt Harald Degner, Vorsitzender der BGL.

Dazu soll an der Kreuzung Schneiderstraße/Hardt ebenfalls nicht mehr links abgebogen werden dürfen. Autofahrer, die auf die A 3 wollen, sollen erst geradeaus den Umweg über die A 542 fahren und am Kreuz Langenfeld dann auf die A 3 wechseln.

 Am liebsten würde Degner die Pläne gleich morgen umsetzen lassen: „Es ist genug Zeit verschwendet werden. Wir bieten eine pragmatische Lösung an. Ein paar Schilder, ein paar Pinselstriche, das war es. Warum sollte man diese Option nicht zumindest einmal ausprobieren?“, fragt Degner, der vor allem den zweiten Schritt für praktikabel hält, „weil das für Lkw schon lange gilt“.

Stadt möchte lieber die "Ampelschaltung optimieren"

„Das ist auch durchaus richtig, doch die Gründe sind andere“, erläutert Wolfgang Honskamp, Leiter des Referats für Umwelt, Verkehr und Tiefbau: „Lkw dürfen dort nicht links abbiegen, weil die Ampelphase dafür zu kurz ist und ein weiterer Rückstau auf der Schneiderstraße entstehen würde. In der selben Zeit können aber vier Autos abbiegen.“ Bis eine große Lösung gefunden wird, möchte Honskamp lieber die „Ampelschaltung optimieren“.