Nachdem die Stadt einen Gesprächstermin kurzfristig abgesagt hatte, drohte die Lebenshilfe auszusteigen. Am Mittwoch aber liefen gute Gespräche, um das Birkerbad an die Lebenshilfe zu übertragen. „Konstruktiv und einvernehmlich“ sei das Gespräch zwischen Oberbürgermeister Franz Haug und dem ersten Beigeordneten Hartmut Hoferichter auf Seiten der Stadt sowie dem Vereinsvorsitzenden Kurt-Reiner Witte und Geschäftsführer Josef Neumann auf Seiten der Lebenshilfe geführt worden.
Die Finanzierung ist aber noch nicht völlig gesichert. Zwar hat die Lebenshilfe erhebliche Eigenmittel, das Land Fördermittel und die Stadt Eigenmittel zugesagt, aber dennoch klafft eine Lücke im hohen sechsstelligen Bereich. So sollen zunächst Förderer und Sponsoren kontaktiert werden. Spätestens Mitte August sollen Ergebnisse vorliegen. Und wenn das nicht reiche, „werden wir mit dem Klingelbeutel herumgehen“, sagte Josef Neumann dem ST. Denn viele Solinger haben bekundet, dass ihnen das Birkerbad am Herzen liegt. So hofft man auch von dieser Seite finanzielle Unterstützung zu bekommen.
So könne das Bad, das barrierefrei hergerichtet werden soll, weiterhin der breiten Bevölkerung und den Schulen dienen. „Es soll eine Verbindung aus Wellness und Gesundheit werden“, beschreibt Josef Neumann die inhaltlichen Schwerpunkte. Das gut erreichbare Hallenbad soll für viele Gruppen nutzbar und vor allem auch bezahlbar sein. „An diesem Ziel arbeiten jetzt alle Beteiligten.“ crm