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Hoffnung Hofgarten
Kommentar von Stefan M. Kob Totgesagte leben länger, heißt es oft. Um aber weiter zu hoffen, dass der „Hofgarten“ doch eines Tages kommen und dem Handel in der Innenstadt einen neuen Schub geben würde, musste man schon sehr glaubensstark sein. Oder Hartmut Hoferichter heißen, denn der Planungsdezernent stand natürlich schon lange mit dem neuen Hofgarten-Investor in Kontakt und konnte daher seinen ungebrochenen Optimismus vor sich hertragen. Warum sollte nun der Einstieg des holländischen Projektentwicklers MAB Development der entscheidende Durchbruch sein? Schließlich war der geplante Verkauf an die portugiesische Branchengröße Sonae Sierra ebenfalls als positives Zeichen gewertet worden. Das liegt zum einen natürlich daran, dass MAB eine starke Bank im Rücken hat, die mit ihrem internationalen Finanznetzwerk die Investition von 120 Millionen Euro sicher stemmen kann. Das liegt zum anderen am Zeitpunkt des Verkaufs. Wer jetzt das Projekt von einem Investor erwirbt, der sich offensichtlich an seinen eigenen Planungen verhoben hat, der wird wissen, was er tut. Warum sollte jetzt jemand kaufen, um das Projekt dann nicht umzusetzen? Und MAB hat bewiesen, dass man weniger redet, dafür mehr schafft. Das Leuchtturmprojekt in Frankfurt ist da sicher eine Visitenkarte. Ach, und außerdem haben die Solinger mit holländischen Projektentwicklern nicht die allerschlechtesten Erfahrungen gemacht: Die von MDC Development gebauten Clemens-Galerien stehen jedenfalls. |
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