Das Städtische Klinikum will sich Hilfe von außen holen: Eine neutrale Vertrauensperson „aus den Reihen der unabhängigen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens“ soll für begrenzte Zeit als Ansprechpartner für die Mitarbeiter bereitstehen. Das sei dem Aufsichtsrat in seiner Sitzung am Montag mitgeteilt worden, hieß es in einer Pressemitteilung. In den vergangenen Wochen hatten sich wiederholt Mitarbeiter anonym an die Presse gewandt und massiv Kritik an der Geschäftsleitung geübt.
Bereits Anfang des Jahres wurde deshalb auch ein externes Beratungsunternehmen beauftragt: Die Klinikum-Leitung habe erkannt, dass die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern und Führungskräften „noch intensiver und sensibler zu gestalten“ sei. Eine erste Analyse der Personalbefragung wollen die Berater demnächst vorstellen. Ein Team aus Mitarbeitern und Führungskräften des Klinikums soll die Verbesserungsmaßnahmen dann umsetzen. Der Aufsichtsrat sei auch informiert worden, warum der Arbeitsvertrag mit dem Gebäudemanager vorzeitig aufgelöst wurde (ST berichtete).
Gut fällt die Prognose für das Jahresergebnis 2010 aus. Das Klinikum rechne wieder mit einem positiven Ergebnis, heißt es. asc