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20.01.2010 09:29
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Kissel drückt beim Klingenbad aufs Tempo

Die Stadt will das Klingenbad so lange wie möglich offen halten. Ob es aber tatsächlich bis Ostern geht, vermag im Rathaus derzeit niemand zu sagen. „Wir haben noch keinen Zeitplan“, sagt Dirk Urstadt vom Stadtdienst Sport und Freizeit mit Blick auf den anstehenden Ausbau sowie die Sanierung verschiedener Gebäudeteile. Klar ist nur, in der 14. Kalenderwoche ist definitiv Schluss. Am 6. April, dem Dienstag nach Ostern, fängt die Solinger Firma Kissel mit ihren Arbeiten an.

Ziemlich genau ein Jahr wird das Unternehmen benötigen, um den 6-Millionen-Euro-Auftrag durchzuführen: Dazu zählen die Erweiterung um ein Lehrschwimmbecken mit Hubboden (25 mal 12,5 Meter), ein neues Zinkdach für die Sporthalle, die Sanierung der Decke in der Sporthalle, der Umbau der Rettungswege, neue und geräumigere Umkleiden, ein erweitertes Foyer, modernisierte Sanitäranlagen sowie Anpassungen der Freianlagen (Parkplatz) und der Zugänge. „Laut Vertrag haben wir der Stadt für den 30. April 2011 die mängelfreie Übergabe zugesagt“, erklärt Geschäftsführer Falk Morasch. Ohne sich festzulegen, sagt er aber auch: „Wir wollen früher fertig werden. Ich denke, das ist zu schaffen.“ Zeit ist Geld.

Baugenehmigung für Mitte März erwartet

Mehr als ein Dutzend Betriebe dürften zum Einsatz kommen. Den Rohbau macht Kissel selbst. Andere Gewerke werden ausgeschrieben. „Dabei wollen wir auch Firmen aus der Stadt berücksichtigen“, sagt Morasch. „Letztlich entscheidet aber der Preis.“

Während die Entwürfe stehen, befindet sich das Baugenehmigungsverfahren in der abschließenden Phase. Laut Stadt-Sprecherin Birgit Wenning stimmt sich das Rathaus hier parallel zur Vorlage der Ausführungspläne mit Kissel ab. Wenning: „Da wird es keine großen Überraschungen mehr geben.“ Mitte März soll die Genehmigung vorliegen. Anders als beim Schwimmbetrieb, der in der Klingenhalle ein Jahr lang ruhen muss, erwartet die Stadt in der Sporthalle vorerst keine Ausfallzeiten. Kissel will für die Deckenarbeiten die Ferien nutzen, „damit es möglichst wenige Beeinträchtigungen gibt“, sagt Morasch. kra