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27.10.2009 09:57
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Keine Fakten zu A 3-Anschluss

Von Robert Maus

Große Hoffnungen hatten Präsident Friedhelm Sträter und Hauptgeschäftsführer Michael Wenge von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid in den Besuch des NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) gesetzt. Der war gestern Abend zur IHK gekommen, um über die Fortschritte der NRW-Verkehrspolitik zu referieren.

Für die Anwesenden war jedoch am spannendsten, was mit zwei der dringendsten Verkehrsprojekte in Wuppertal und Solingen geschieht. Lienenkämper hatte dazu aber wenig im Gepäck: Die L 419 - Verbindung vom Sonnborner Kreuz über die Wuppertaler Südhöhen nach Ronsdorf - soll ausgebaut werden, die Planungen seien gegen Ende 2010 abgeschlossen. Den Baubeginn des ersten Abschnittes stellte er für Ende 2012, Anfang 2013 in Aussicht. Ende November will er sich mit der Wuppertaler Stadtspitze treffen, um die Planungen zu vertiefen. Zu diesen Planungen gehören auch Überlegungen, die L 418 und die L 419 zu einer Bundesstraße aufzuwerten, weil die Autobahnen 46 und 1 durch sie verbunden werden. Im Gegenzug könnte die Wuppertaler Talachse B 7 zur Landesstraße abgewertet werden.

Für das Solinger Projekt, den Ausbau der B 229 mit verbessertem Anschluss an die A 3 - dieses Projekt nannte er selbst eine „unendliche Geschichte“ - hatte er noch weniger im Gepäck. Laut Lienenkämper soll zügig geplant werden, zudem ist angedacht, diesen Autobahnanschluss in einem geänderten Bundesverkehrswegeplan als vordringlich einzubringen.

Ob die Aufwertung des Autobahnanschlusses dann endlich im Jahr 2020 kommt, das konnte und wollte er nicht sagen.

Dafür kündigte er an, dass das Autobahnkreuz Wuppertal-Nord „verkehrsgerecht“ ausgebaut werden soll. Die Planungen sollen 2010 fertig sein, die Planfeststellung soll dann im Jahr 2011 erfolgen. 270 Millionen Euro würden für Autobahnen im Bereich Wuppertal und Remscheid investiert, kündigte er an.