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30.01.2009 08:56
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Kein Geld für Manager
NORDSTADT

Einen Quartiersmanager in der Nordstadt wird es vorerst nicht geben. Und auch der Berater-Pool für ansässige Gewerbetreibende ist erst einmal auf Eis gelegt. „Mit den Mitteln, die uns jetzt nach der Kürzung zur Verfügung stehen, können wir nur kleine Projekte weiter unterstützen“, sagt Stadtentwickler Markus Lütke Lordemann. Die Kommunalaufsicht hat der Stadt nur 195 000 Euro der beantragten 635 000 Euro genehmigt. Jetzt hofft man, weiteres Geld aus anderen Töpfen zu bekommen. Anträge sind gestellt. Für die Entwicklung der Nordstadt will man jetzt auch die 200 000 Euro einsetzen, die für das Quartiersmanagement in 2007 genehmigt worden sind. Nachhaltigkeit sei ohne soziale Unterstützung aber nicht zu erreichen. Dennoch soll es ein Nordstadt-Fest geben. Für die Umgestaltung der Vorspeler sowie des Mehr-Generationen-Hauses ist eine Bürgerbeteiligung geplant. „Ich bin über die Entscheidung der Bezirksregierung wütend“, sagt Horst Koss, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. „Das Land verspricht, die armen Städte zu unterstützen, und dann passiert so etwas.“ Tim Kurzbach, für das Stadtteilbüro in der Nordtstadt zuständig, benennt die Probleme: 26,7 Prozent Nichtdeutsche leben in dem Quartier, doppelt so viel wie im ganzen Stadtgebiet. Der Anteil ausländischer Arbeitsloser liegt bei fast 40 Prozent. kc