Wollen wir ein Kombi-Bad? Wenn ja: Unter welchen Bedingungen? Mit diesen Fragen setzte sich der Jugendstadtrat in der Sitzung am Montag im Theater und Konzerthaus auseinander. Zu Beginn der lebendigen Diskussion stellte Sonja Kaufmann von der Projektgruppe Sport die Vorlage vor. Ein Kombi-Bad müsse gut erreichbar sein und ausreichend Platz bieten. „Es darf nicht sein, dass wir Handtuch an Handtuch liegen“, ergänzte Joana Korp. Jugendliche sollten zudem in die Planung miteinbezogen werden. Großes Thema: die Eintrittspreise. „Ein Tagesticket für das gesamte Bad sollte nicht mehr als vier, für das Außengelände nicht mehr als 2,50 Euro kosten“, forderte Sonja Kaufmann. Die Innen- und Außenbereiche sollten deshalb getrennt sein. „Jugendliche müssen hier ihre ganzen Ferien verbringen können. Bei einem Eintrittspreis von vier Euro am Tag ist das nicht finanzierbar.“ Nur unter diesen Bedingungen befürworte der Jugendstadtrat, dass der Stadtrat eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gebe. Auf die Frage, ob eine Trennung der Bereiche gewährleistet werden könne, antwortete Wolfgang Zimdars, Leiter des Stadtdienstes Sport: „Das liegt in der Freiheit des Investors.“ Am Ende beschlossen die Jugendstadträte die Vorlage mehrstimmig. Justus Gather lehnt ein Kombi-Bad ab: Dass die Größe eines Bades ausreichen und ein Investor für angemessene Eintrittspreise sorgen würde, hält er für unwahrscheinlich. lmAbstimmung auf www.jugendstadtrat.de
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