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13.02.2009 09:13
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Ittertal: Ist Freizeitbetrieb zu halten?
Gestern Abend hat es ein erneutes Gespräch zwischen dem Vorstand des Fördervereins für das Sport- und Kulturzentrum Ittertal und dem Insolvenzverwalter gegeben. Fieberhaft wird nach Lösungen gesucht, um den insolventen Betrieb nachhaltig auf rutschfesten Grund zu stellen. Doch eines wird jetzt deutlich: Ohne einen festen jährlichen Zuschuss ist der Freizeitbetrieb nicht zu halten.

„Egal wo das Geld herkommt, wir brauchen zwischen 80 000 und 100 000 Euro, um die Eislaufanlage und den Badebetrieb, ob in kleiner oder einer größeren Variante, aufrechtzuerhalten“, sagt Vorstandsmitglied Bernd Reinzhagen. Aber ohne sei der Betrieb nicht wirtschaftlich zu führen. Es gebe Mindestanforderungen, die erfüllt werden müssen: beispielsweise die jährliche TÜV-Abnahme, die koste bereits 30 000 Euro. „Wenn die Stadt nicht einspringen kann, brauchen wir viele Unterstützer“, sagt Bernd Reinzhagen. „100 000 Euro kommen auch jährlich zusammen, wenn 2500 Menschen im Jahr 40 Euro zahlen.“

Besucherrekord auf der Eislaufanlage bald überschritten

Bernd Reinzhagen betont, dass es jammerschade wäre, wenn der Verein keine Lösung findet. „Wenn das Wetter noch hält, haben wir den Besucherrekord der Eislaufanlage überschritten“, sagt er. „Der liegt bei 28 000 Besuchern in einer Saison. Sonntags tummeln sich derzeit 1000 Menschen auf dem Eis.“

Auch wenn es nach außen so aussehe, sei das Ittertal keineswegs nur Freizeitbetrieb. „Wir qualifizieren etwa 100 junge Menschen, die sonst auf der Straße stünden, und beschäftigen Langzeitarbeitslose“, betont er. „Das ist eine sehr wichtige Aufgabe, die erhalten bleiben muss.“ Daher sei der Verein mit Trägern im Gespräch. „Wir denken über eine Kooperation nach.“ kc