Snippets
Snippets
15.12.2011 18:11
Drucken Vorlesen Senden
Innenstadt am Sonntag weiträumig gesperrt

Die sichere Sprengung der Turmhotelruine am vierten Adventssonntag macht es nötig, die Solinger Innenstadt vorübergehend mit einem Kranz von Straßensperren zu umgeben. Einen inneren Kreis von 150 Meter Radius um die Sprengstelle riegelt die Abbruchfirma mit Bauzäunen ab. Betroffen sind alle Straßen rund um das ehemalige Turmhotel und den Neumarkt.

Die 425 Solinger, die in diesem Kreis wohnen, müssen das Haus bis elf Uhr verlassen. Nach der erfolgten Sprengung um 13 Uhr wird das Gebiet frühestens um ca. 14 Uhr freigegeben. Den zweiten, äußeren Sperrkreis organisiert die Stadt. Die Sperren verhindern, dass Autofahrer bis zum inneren Kreis gelangen und sich festfahren oder Rückstaus entstehen. Solche Straßensperren mit dem Verkehrszeichen „Durchfahrt verboten“ stehen deshalb schon an der Einmündung der Konrad-Adenauer-Straße in die Mummstraße, am Entenpfuhl (Zufahrt Ufergarten), auf der Kölner Straße hinter der Einmündung Birkerstraße sowie Friedrichstr./Einmündung Saarstraße und an der Weyersberger Straße (hinter den Einmündungen Kotter/Augustastraße).

Bei starkem Besucherandrang werden im Bedarfsfall weitere Straßensperren auf der Weyersberger Straße hinter den Einmündungen Burg/Ernst-Woltmann-Straße sowie auf der Kotterstraße hinter der Einmündung zur Stichstraße Kotterstraße (Sackgasse) eingerichtet. Ebenfalls gesperrt werden die Linksabbiegespuren vom Werwolf in den Ufergarten und von der Goerdelerstraße in die Mummstraße. An allen genannten Sperren stehen Verkehrskadetten.

Ab sieben Uhr in der Früh bauen die Technischen Betriebe den Sperrriegel auf; ab neun Uhr gilt die Devise, dass grundsätzlich kein Verkehr mehr in die Innenstadt hereingelassen wird. Wen es aus dem Raum Höhscheid um die Mittagszeit in Richtung Gräfrath zieht, sollte die Innenstadt auf jeden Fall in östlicher Richtung über Kölner Straße, Birker Straße, Werwolf und Goerdelerstraße umfahren. Wann die Sperren wieder aufgehoben werden, entscheiden Polizei und Straßenverkehrsbehörde am Sonntag nach der Sprengung. Autofahrer sollten sich darauf einstellen, dass vor vierzehn Uhr nicht damit zu rechnen ist. red