Der tragische Tod eines externen Bahnmitarbeiters (50) für Bahn-Logistik im Wuppertaler Rangierbahnhof Steinbeck hat am Montagmorgen für erhebliche Behinderungen im Bahnverkehr auf der Wupperstrecke gesorgt. Der Mann erlitt nach Angaben der Bundespolizei zwischen den Gleisen einen Herzinfarkt. Um den Rettungskräften die rasche Zufahrt zu ermöglichen, hielt die Bahn AG den Zugverkehr zwischen 8.50 Uhr und 9.50 Uhr für rund eine Stunde an. Das hatte Auswirkungen auf die gesamte Wupperstrecke zwischen Hamm und Köln: Damit war auch der Solinger Hauptbahnhof betroffen, wo Züge angehalten wurden. Ab spätem Vormittag fuhren die Züge nahezu wieder planmäßig.
Derzeit werden diverse Vorbereitungen rund um Solingen für das neue elektronische Stellwerk getroffen. Es soll voraussichtlich im Raum Solingen/Leichlingen gebaut werden und das heutige Stellwerk an der Hansastraße in Ohligs ersetzen. Im ersten Bauabschnitt werden bis Ende 2012 neue Signale an den Strecken aufgestellt und unter anderem Glasfaserkabel verlegt. Das gilt auch für die Strecke des „Müngsteners“, wo bereits die Erneuerungsarbeiten zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bahn-Halt Solingen-Mitte begonnen haben.
Zuletzt melden sich immer mehr Leser, die die Deutsche Bahn AG kritisieren: Es gebe doch leichtere Züge als die Triebwagen, die normalerweise über die Müngstener Brücke fahren. DB-Sprecher Udo Kampschulte klärt auf: „Das stimmt, aber wir sind auch an die Achshöchstlast von 10 Tonnen sowie an den Achsstand gebunden.“ hpm