Nicht schon im Herbst, sondern voraussichtlich erst gegen Ende des Jahres wird das umfangreiche Gutachten des Landesbetriebs Straßen im Zuge des laufenden Planungsverfahrens zum A3-Anschluss, der möglichen Verlängerung der Viehbachtalstraße bis nach Landwehr sowie des Baus der Bundesstraße 229n bis zum Langenfelder Kreuz an die A3 vorliegen. Das geht aus einer Sitzungsvorlage des Haupt- und Finanausschusses hervor, der am 17. September tagt.
Eigentlich sollte das Gutachten - der Landesbetrieb hat ein externes Sachverständigen-Büro beauftragt - bereits im Januar dieses Jahres fertig sein. Zuletzt hieß es, im Oktober lägen erste Zahlen vor und spätestens im Herbst das komplette Gutachten.
Darin werden auch aktuelle Verkehrsströme analysiert und für die nächsten 20 Jahre hochgerechnet sowie die Variante mit einem A3-Anschluss über die Haus-Gravener-Straße beurteilt. Und möglicherweise noch mehr: Denn nach dem Bürgerantrag der „Initiative L 405/B 229n“ (ST berichtete) will die Stadt deren Forderungen im Zusammenhang mit einer möglichen Ertüchtigung der bestehenden Anschlussstelle Solingen/Langenfeld in der Hardt vom Landesbetrieb geprüft sehen. Dies hatte ein von der Initiative eingeschalteter Verkehrsingenieur vorgeschlagen. hpm