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05.12.2007 19:07
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„Wir haben den ersten Schritt zu einer neuen Bäderlandschaft getan.“ Dem Sportausschuss-Vorsitzenden Ernst Lauterjung (SPD) war die Erleichterung anzumerken, nachdem CDU, SPD und FDP das Bäderkonzept in der von ihnen gewollten Fassung verabschiedet hatten. Bündnis '90/Die Grünen und die BfS konnten sich mit zum Teil abweichenden Empfehlungen nicht durchsetzen. Damit gab es grünes Licht für die Machbarkeitsstudie, an deren Ende Solingens neues Kombi-Bad stehen soll.

Sportdezernent Ernst Schneider machte noch einmal deutlich, dass die Einsparvorgaben nur durch den Neubau bei gleichzeitiger Schließung anderer Bäder erreicht werden könnten. Den Passus „wirtschaftlichste Lösung" fürs Kombi-Bad zweifelten indes Birgit Evertz (Grüne) und Ulrich Piepenbrink (BfS) als nicht erwiesen an. Schneider widersprach: „Die Zahlen liegen klar auf dem Tisch.“ Tempo wird nun in die Umsetzung des Konzeptes kommen, so soll bis zur Ausschreibung der Studie die Standortfrage geklärt werden. Auch viele Anregungen wie durch den Jugendstadtrat oder mit Blick auf Senioren und Behinderte werden bedacht. Alternativen sollen trotz des Bekenntnisses zum Kombi-Bad abgeklopft werden.

Aktivitäten im Schellbergtal

Ängste, Schließungen von Hallen kämen vor der Neueröffnung, wurden – zumindest verbal – genommen. Ernst Schneider will bezüglich der Birkerstraße den Kontakt zur Lebenshilfe suchen, eine Überlebenschance des Freibades Schellbergtal hinge maßgeblich vom SV Süd ab. Der sei laut Birgit Evertz nun doch aktiv, die Schließung zu verhindern – zum 31. Dezember läuft der Vertrag mit der Stadt aus.

Bei der Verteilung der Sportpauschale zum Zwecke der Umkleide-Sanierungen stieß die kurzfristig ins Programm genommene Maßnahme im Ohligser Stadion auf – sie soll erst mit den Neubauten in Aufderhöhe, Höhscheid und Gräfrath abgewickelt werden. Verabschiedet wurden Arbeiten am Ritterplatz, Weyersberg sowie der Neubau des Baseball-Schlagkäfigs. jg