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26.11.2009 09:48
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Feith: Kündigung bleibt tabu

Oberbürgermeister Norbert Feith hat gestern auf einer Personalversammlung der Stadtverwaltung den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bekräftigt. Allerdings bereitete er seine Mitarbeiter im gut besetzten Konzertsaal auf härtere Zeiten vor. Die Beamten und Angestellten sollten konstruktiv dazu beitragen, die Sparvorgaben der Bezirksregierung umzusetzen, forderte Feith.

Derzeit wird das ganze Leistungsspektrum der Stadtverwaltung durchleuchtet, um dem Stadtrat Einsparvorschläge machen zu können. Rund 100 Rathaus-Stellen, die bis 2013 durch Fluktuation frei werden, sollen aus Kostengründen nicht wieder besetzt werden. Fallen Stellen durch Aufgaben-Streichung weg, sollen Mitarbeiter ab Januar 2010 in einen neuen Pool wechseln: Dieses Personaleinsatzmanagement sei „kein Verschiebebahnhof für Mitarbeiter“, betonte Feith. Die Betroffenen würden vielmehr auf neue Aufgaben vorbereitet werden.

Kämmerer Ralf Weeke unterstrich die dramatische Finanzkrise der Stadt. Er verteidigte den Plan, von Mitarbeitern Parkgebühren zu verlangen. Diese werden vom Personalrat abgelehnt. Jetzt wird eine Einigungsstelle entscheiden. ab