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10.08.2010 10:34
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FDP gegen ein Naturbad in der Heide

Die FDP hält nichts von der erneuten Prüfung, ob das Heidebad in ein Naturbad umgewandelt werden kann (ST berichtete) und verweist auf das Haushaltssicherungskonzept (HSK). „Die Schließung des Heidebades war bereits im HSK 2008 vorgesehen. Seitdem hat sich die finanzielle Situation der Stadt Solingen noch weiter verschlechtert“, so Rainer Villwock von der FDP-Ratsfraktion. Die Partei vertritt die Ansicht, dass Solingen ein öffentliches Freibad genüge. Dies sei mit dem Freibad Ittertal, das auch von Ohligs gut zu erreichen sei, gewährleistet. Die Stadt solle sich lieber bemühen, den privaten Betreiber im Ittertal zu unterstützen, statt ein weiteres Freibad in städtischer Hand praktisch neu zu bauen.

Der „Gestaltungsmehrheit“ von SPD, Grünen, BfS und Linke im Rat wirft die FDP vor, das Stadtteildenken über das Wohl der Stadt, die Sanierung der Finanzen und auch über den Naturschutz in der Ohligser Heide zu stellen. Villwock verweist auf eine Vereinbarung zwischen Stadt und Land zur Renaturierung der Ohligser Heide, der das Bad im Wege stehe. Dass sich nun auch die CDU einer erneuten Überprüfung nicht verschließe, betrachtet die FDP daher als „konzeptloses Lavieren“. bjb