Die CDU lässt beim Thema Dickenbusch nicht locker. Jetzt planen die Christdemokraten auch eine Unterschriftenaktion gegen das Vorhaben von Ratsmehrheit und Verwaltung, künftig den oberen Teil der Katternberger Straße in Fahrtrichtung Hossenhaus zu sperren (ST berichtete).
Es laufe die Vorbereitungsphase, sagte Fraktionsgeschäftsführer Udo Schwenke gestern dem ST. Schon jetzt seien in der Geschäftsstelle mehrere Dutzend Protestschreiben eingegangen. Für den 15. April (19.30 Uhr) plant die CDU zudem eine Bürgerversammlung. Diese soll im Gemeindehaus der Lutherkirche stattfinden. Der Ort ist nicht zufällig gewählt, befürchten die Gegner der neuen Verkehrsführung am Dickenbusch doch eine deutlich wachsende Belastung für die Martin-Luther-Straße - durch all diejenigen, die zum Hossenhaus fahren wollen. Auch die Polizei gibt dies zu bedenken.
Aber das überzeugt bisher weder die Stadt noch das Bündnis SPD/Grüne/BfS/Linkspartei, von ihrem Plan Abstand zu nehmen: „Man macht es sich da ein bisschen leicht“, meint CDU-Fraktionschef Bernd Krebs. „Ich glaube aber nicht, dass die Stadt es bei diesem Standpunkt belassen kann. Eine Denkpause wäre angebracht.“ Allerdings müsste bis zum Sommer das Fördergeld für die Dickenbusch-Maßnahme beantragt werden. kra