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Definitiv: Am 18. Dezember wird gesprengt
Am Mittwoch, 30. November, um 19 Uhr lädt die Solingen Shopping Center GmbH zu einer Bürger-Informationsveranstaltung ins Theater und Konzerthaus ein. Hier werden neben Vertretern der Projektgesellschaft auch Sprengexperten, Geowissenschaftler sowie Vertreter der Stadt allen interessierten Bürgern Rede und Antwort zu jeglichen Fragen rund um die Turmsprengung und das Projekt stehen. Ziel: Die Sicherheit für Bürger und benachbarte Gebäude sowie ein reibungsloser Ablauf der Sprengung. Bereits in der Woche vom 21. bis 27. November sollen alle Anwohner per Post ein Infoschreiben erhalten, das die wichtigsten Fragen zur Spengung beantwortet. Professionell vorbereitet wird sie nach Angaben des Investors durch eine speziell für die Sprengung zusammengestellte Arbeitsgemeinschaft, die alle erforderlichen Maßnahmen koordinieren soll. Der Arbeitsgemeinschaft gehören Experten der Solingen Shopping Center GmbH, Geowissenschaftler der Firma GeoExperts sowie die mit der Sprengung beauftragte Firma Roller Sprengtechnik an. Ebenfalls beteiligt: Vertreter der Stadt, der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks sowie Polizei, Rettungsdienste, Ordnungsamt und die Ämter für Stadtplanung und Verkehr beziehungsweise für Umwelt und Naturschutz. Roller Sprengtechnik sei ein erfahrenes Unternehmen mit einer über 40-jährigen Geschichte und führe jährlich über 1500 Sprengungen durch, heißt es in der Presse-Erklärung. Zur Erinnerung: "Bereits im Jahr 1968 war die Firma in Solingen mit der erfolgreichen Sprengung des auf demselben Gelände befindlichen Monopol-Kinos beauftragt, an dessen Stelle später das Turmhotel entstand." Aufgrund der engen Bebauung am Neumarkt und der vielen in unmittelbarer Nähe gelegenen Wohn- und Geschäftshäuser soll der Turm im sogenannten „Kipp-Kollaps“-Verfahren gesprengt werden. Hierbei werden Keile aus dem Gebäude herausgesprengt, sodass der Turm erst leicht einknickt, bevor weitere Sprengsätze am Fundament den Turm in sich zusammenfallen lassen. "So lässt sich die Fallrichtung des Turms genau berechnen und eine Beeinträchtigung der umliegenden Gebäude wird verhindert", teilen die beiden Investoren mit. An verschiedenen Stellen am Rand der Sperrzone soll es für die Solinger Bürger die Möglichkeit geben, der Sprengung des Turms aus sicherer Entfernung und mit einem guten Blick auf Solingens bis dato höchstes GEbäude zuzusehen. ff/hpm |
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