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12.02.2010 09:54
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Bündnis „Solingen wehrt sich“ geplant

Lässt sich das Millionenloch im städtischen Haushalt alleine durch Sparmaßnahmen ausgleichen? "Das halten wir für aussichtslos", sagt Jürgen Krause, Geschäftsführer der Gewerkschaft Verdi in Solingen. "Wir müssen die politischen Rahmenbedingungen verändern." Die Gewerkschaft hatte am Mittwochabend zum "Krisengipfel" eingeladen. Rund 20 Vertreter von Bürgerinitiativen kamen. Ergebnis des Treffens: "Wir wollen ein Bündnis gründen". Unter dem Titel "Solingen wehrt sich" will man ähnlich wie in Wuppertal und Remscheid vorgehen.

Deren "Pleitegeier", der in Remscheid aufgehängt wurde, hätte man beispielsweise gerne schon zur Ratssitzung am 25. Februar in Solingen. Krause: "Die Sitzung wollen wir in Massen besuchen." Das nächste Treffen der Krisengipfler soll am 10. März stattfinden; am 16. März möchte man mit den Kandidaten für die Landtagswahl diskutieren.

Krause: "Wir befinden uns in einer Vergeblichkeitsfalle. Es muss eine Entschuldungslösung geben. Das wollen wir verstärkt in die Öffentlichkeit bringen." "Solingen wehrt sich" sei keine Initiative, die sich gegen die Verwaltung oder die Stadt richte. flm