Die bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) begrüßt die Wiederaufnahme des Personenverkehrs über die Müngstener Brücke. „Eine sehr gute Nachricht für das bergische Städtedreieck, vor allem für die vielen Remscheider und Solinger Pendler, die monatelang auf ihre gewohnte Regionalbahn verzichten mussten“, stellt IHK-Verkehrsexperte Thomas Wängler fest. Wie Wängler fordert auch der parlamentarische Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium, Horst Becker (Grüne): Die Bahn müsse nun dafür sorgen, dass der Betrieb auch über 2014 hinaus aufrechterhalten werde. Die Grünen mit Schulministerin Silvia Löhrmann an der Spitze begrüßen ebenfalls die – wenn auch vorerst zeitlich begrenzte – Freigabe der Brücke.
Die Christdemokraten Jürgen Hardt (MdB), Arne Moritz (MdL) und Ratsfraktions-Chef Bernd Krebs: „Wir freuen uns, dass nach den zahlreichen Verzögerungen der letzten Monate nun eine gute, dauerhafte Lösung für den Personenverkehr in Sicht ist. Aber wir wollen auch, dass das einzigartige Bauwerk für den Schienenverkehr und für die Menschen erhalten bleibt.“ Unterstützenswert sei auch, dass Oberbürgermeister Norbert Feith die Müngstener Brücke als Weltkulturerbe für die Unesco-Liste anmelden lassen will. hpm