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16.07.2009 09:47
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Birkerbad: „Finanzierungslücke hat sich angedeutet“

„Das ist schon eine Hausnummer“, sagt Kurt-Reiner Witte. Der Vorsitzende der Lebenshilfe war in der vergangenen Woche bei dem Gespräch mit der Stadt zur Übertragung des Birkerbads dabei. Nach dem Treffen wurde zwar von „guten Gesprächen“ berichtet, gleichzeitig aber auch von einer Finanzierungslücke im hohen sechsstelligen Bereich (ST berichtete). Davon war jedoch zuvor nie die Rede gewesen.

Die plötzliche Lücke sei entstanden, weil ursprünglich in Aussicht gestellte Zuschüsse seitens der Stadt nun doch nicht fließen sollen, erklärt Witte. Für den Lebenshilfe-Vorsitzenden kam das nach eigenen Angaben nicht überraschend: „Das hat sich angedeutet.“

Bei der Stadt möchte man sich zum Birkerbad vorerst nicht äußern. Planungsdezernent Hartmut Hoferichter verweist auf die Fortsetzung der Gespräche im August. Kurt-Reiner Witte ist zuversichtlich, dass sich in der Finanzierungsfrage noch etwas tut. „Wir prüfen verschiedene Möglichkeiten.“ Bislang wollen Stadt, Land und Lebenshilfe Geld geben. Auch mögliche Sponsoren sollen angesprochen werden.

Der Rat hatte im Juni der Übertragung des Birkerbads an die Lebenshilfe zugestimmt. In Sachen Klingenbad wurde die Entscheidung jedoch vertagt: Das Schwimmbad soll mit 5,3 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II erweitert werden. Die CDU will nur ein neues Becken, die SPD und die Opposition fordern zwei. Ein Planungsbüro soll nun die Kosten für beide Varianten berechnen, im September entscheidet der Rat. asc