In der kommenden Woche will die Stadtspitze die Gespräche mit der Lebenshilfe zur Übertragung des Birker Bades wieder aufnehmen. Das teilt die Pressestelle im Rathaus mit. Noch am Montagnachmittag sei ein Ersatztermin vereinbart worden. Die eigentlich für den vergangenen Montagmorgen vereinbarte Verhandlungsrunde sei entfallen, weil Oberbürgermeister Franz Haug (CDU) „sehr kurzfristig“ zu Beratungen über die Zukunft der WestLB einberufen worden sei. Die Lebenshilfe reagierte tief verärgert und drohte mit Ausstieg. Die SPD kritisiert die Stadt wegen des geplatzten Termins und spricht von einem Affront. CDU und Verwaltung versuchten, „ein Kombi-Bad durch die Hintertür zu bekommen“, mutmaßt SPD-Oberbürgermeisterkandidat Dr. Hans-Joachim Müller-Stöver. Derweil kündigt Sportdezernent Norbert Feith an, dass es durch den bislang nicht präzise definierten Klingenbad-Anbau (ein oder zwei Becken) noch Wochen dauern könne, bis alle Fragen geklärt seien. FDP-Oberbürgermeisterkandidat Volker Klein bezeichnet das Verhalten der Stadt als inakzeptabel und vertrauensschädigend. So würden die Zuschüsse des Landes gefährdet, die die Lebenshilfe für den Umbau des Birker Bades benötige. kra