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13.04.2011 17:29
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Birker Bad: Lebenshilfe steigt endgültig aus

„Nach intensiver nochmaliger Prüfung des Projekts hat der Vorstand der Lebenshilfe beschlossen, von der Übernahme des Hallenbades Birkerstraße Abstand zu nehmen.“ Mit diesen Worten begründet  der Vereinsvorsitzender Kurt Reiner Witte am Mittwochnachmittag den endgültigen Ausstieg aus dem Projekt.

Vorangegangen war ein etwa einstündiges Gespräch mit Oberbürgermeister Norbert Feith und den Beigeordneten Hartmut Hoferichter und Ernst Schneider, das nach Angaben der Stadt "in guter Atmosphäre verlaufen" war.

„Die Entscheidung ist der Lebenshilfe außerordentlich schwer gefallen“, so Kurt Witte. Aber die Folgen der Ereignisse in Fukushima hätten dramatisch vor Augen geführt, wie rasch die Energiepreise in die Höhe schnellen könnten. Und die seien letzendlich der kritische Faktor beim Betrieb eines Hallenbades. Solche Zukunftsrisiken könne der Verein nicht tragen.

Oberbürgermeister Norbert Feith bedauerte die Entscheidung: „Die Verwaltung hat in der Vergangenheit erhebliche Anstrengungen unternommen, die Rahmenbedingungen günstig zu gestalten.“ Auch das Problem der Umsatzsteuer, das die Verhandlungen Anfang des Jahres zum Stocken gebracht hatte, sei letztlich gelöst worden.

Doch nun, so Feith, müsse die Stadt in die Zukunft schauen. Fürs erste werde die Stadt das Bad für das Schul- und Vereinsschwimmen offenhalten. Mit dem Ziel, die Fördermittel für den Standort zu erhalten, werde die Verwaltung nun Möglichkeiten für weitere Entwicklungsoptionen prüfen. ff