Was wird aus dem Gelände rund um den Gräfrather Bahnhof? Diese Frage beschäftigt die Bezirksvertretung (BV) wegen der herausgehobenen Lage seit Jahren. Die SPD schlägt deshalb einen städtebaulichen Ideenwettbewerb vor. Doch diesen stellt die BV nun vorerst zurück. Denn der Stadtdienst Planung, Mobilität und Denkmalpflege bereitet derzeit einen Antrag vor, der Fördergeld nach Solingen lenken soll.
Dazu übernimmt die Bergische Entwicklungsagentur (BEA) das Projekt unter dem Arbeitstitel „Kultur- und Freizeitstandort Solingen-Gräfrath unter besonderer Einbeziehung des denkmalgeschützten Bahnhofs und der Korkenziehertrasse“. Grund: Die Stadt kann einen Ideenwettbewerb aufgrund der Haushaltskrise nicht finanzieren. Während sich Vertreter der Denkmalbehörde in der letzten Sitzung recht zuversichtlich zeigten, sich auf diesem Wege Zuschüsse sichern zu können, bleiben die Politiker allerdings eher skeptisch.Zweite wichtige Voraussetzung für den Wettbewerb ist eine endlich geklärte Zukunft für den Bahnhof. Hier lässt sich Eigentümer Siegfried Lapawa aber weiterhin nicht in die Karten schauen. Das stört nicht nur die Fraktionen, sondern auch die Planer der Stadtverwaltung. Denn sie bewerten das Gebiet als Eingangstor nach Gräfrath. Die Nähe zum historischen Ortskern, zum Museum Baden sowie zur Korkenziehertrasse verleihe der Fläche eine besondere Bedeutung, heißt es.Daher wollen Stadt und Politik unerwünschte Ansiedlungen unbedingt vermeiden. Dazu würde inzwischen auch ein Discounter zählen. Gastronomie und Wanderparkplätze seien dagegen im Zusammenspiel mit der Trasse gut vorstellbar. Um sich vor bösen Überraschungen zu schützen, soll das Rathaus die Fraktionen über alle Anfragen für das Gelände zeitnah unterrichten. kra
16 Zeugen bei DFB-Verhandlung zu Relegationsspiel geladenFrankfurt/Main (dpa) - Insgesamt 16 Zeugen sind am Freitag in Frankfurt am Main zur Verhandlung des DFB-Bundesgerichts ...