Das Dilemma ist kein neues: Einerseits soll Durchgangsverkehr aus dem Kern der Solinger Innenstadt verbannt werden. Andererseits will die Politik jedoch auch den Einzelhändlern in der City helfen, um mehr Platz für den Zulieferverkehr und für diejenigen bereitzustellen, die Kurzeinkäufe in der Innenstadt zu erledigen haben.
Fakt ist: Fast jeder dritte Autofahrer, der von der Konrad-Adenauer-Straße in die Mummstraße einbiegt, ist kein Anlieger, sondern will die Umfahrt über die Goerdelerstraße vermeiden und abkürzen, um in Richtung Höhscheid zu fahren. Dies haben Zählungen ergeben.
Einig ist man sich darin: Nachdem die Westtangente als Direktverbindung zwischen Mangenberg und Schützenstraße beerdigt ist, soll die Friedrichstraße künftig als Hauptachse in Süd-Nordrichtung mit dem Ausbau des Einmündungsbereiches Kölner Straße/Dickenbusch/Katternberger Straße/Friedrichstraße ertüchtigt werden. Prüf- und Planungsaufträge laufen bereits: Morgen beschäftigt sich die Bezirksvertretung Mitte mit diesen Plänen, der Verkehrsausschuss im Januar. Verabschiedet hat sich derweil die CDU vom „zweispurigen Einbahnring“ über die Friedrichstraße. hpm