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08.10.2010 11:04
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„Als Solinger am dichtesten am Rhein“

Erst einmal, sagt der Hauptgeschäftsführer der IHK, Michael Wenge, gehe es um die „Dreieinigkeit“. Oder, wie Kammerpräsident Friedhelm Sträter es ausdrückt: „Wenn wir mit dem Rheinland eine engere Bindung eingehen, dann bitte als Bergisches Städtedreieck.“

Bei der IHK-Konjunktur-Pressekonferenz in Wuppertal konnte man Präsident und Hauptgeschäftsführer gestern noch den Ärger anmerken, den die drei Oberbürgermeister mit ihrem Bekenntnis zur Rheinschiene (ST berichtete) ausgelöst hatten. Erst einmal, so Sträter, müssten sich die Stadtchefs mit der IHK und der Bergischen Entwicklungsagentur zusammensetzen.

Man wolle keinen Anschluss „zum Preis der Bedeutungslosigkeit“. Sträter: „Wer spricht noch von den Krefeldern?“ Solingens Oberbürgermeister Norbert Feith verteidigt die Initiative: „Es geht für uns um die Wahrnehmung und um das Bekenntnis dazu, sich großen Verbünden zu stellen. Wir Bergischen müssen mitmachen, sonst gehen wir zwischen den Ballungsräumen unter. Und als Solinger befinden wir uns am dichtesten an der Rheinschiene, allen voran die Ohligser.“ flm/kra