Ungeachtet der Anwohnerproteste treiben die Städte Solingen und Langenfeld das Projekt A-3-Anbindung voran. Alle warten nun auf das externe Gutachten, das der Landesbetrieb Straßen NRW allerdings erst im Herbst 2008 in Auftrag gegeben hat. Eigentlich sollte dieses Gutachten jetzt Ende April vorliegen. „Doch die Fertigstellung verzögert sich, das Ergebnis wird uns frühestens im August vorliegen“, sagte gestern Lorenz Braunisch, Pressesprecher der Kölner Außenstelle des Landesbetriebs.
Ursprünglich sollte die Trasse der B 229 n zwischen Ohligs und Landwehr entlang der Bahnlinie verlaufen und die Viehbachtalstraße mit dem Langenfelder Kreuz verbinden. Das Gutachten soll nun klären helfen, welchen Streckenverlauf die geplante Bundesstraße 229 n genau nehmen soll – quasi als wichtige Vorstufe für ein dann folgendes Umweltverträglichkeitsgutachten.Auch sollte eine Verkehrsprognose für dieses Gebiet erstellt werden; mögliche Varianten, darunter eine Anbindung Solingens an die A 3 über die Bonner Straße und Haus-Gravener-Straße, sollten geprüft werden. hpm