|
| |||
|
12 000 Passagiere warten auf eine Lösung
12 000 Fahrgäste nutzen täglich die Regionalbahn 47, den „Müngstener“. Für sie sind die Sperrungen und Einschränkungen auf der Brücke eine Tortur, müssen sie sich schon im siebten Monat mit dem Ersatzverkehr per Bus abfinden. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) bezeichnet dies als „massiven Einschnitt“, für den man der Deutschen Bahn „mit Sicherheit nicht den kompletten Bestellbetrag“ zahlen werde. Konkrete Summen nannte der Verbund mit Hinweis auf das laufende Verfahren nicht. Solingens Landtagsabgeordneter Arne Moritz kritisiert in diesem Zusammenhang nicht nur das „nicht mehr hinnehmbare Informationsmanagement“ der Bahn AG gegenüber den Reisenden, sondern fordert auch eine großzügige Entschädigung für die Pendler. Moritz lädt zudem Bahn-Chef Grube zur ersten Fahrt nach Freigabe der Brücke ein, um sich die Probleme auf der Strecke anzuschauen. Gleichwohl rechnet der VRR fest damit, dass in absehbarer Zeit wieder Personenzüge über die Brücke rollen. Zudem geht man beim Verkehrsverbund davon aus, dass die Brücke beim geplanten Betreiberwechsel im Dezember 2013 im vollen Umfang und auf Dauer zur Verfügung steht. Dann übernimmt, wie berichtet, der private Anbieter Abellio Rail im Auftrag des VRR den Fahrdienst auf der Regionalbahn 47. Dass nach dem peinlichen Berechnungsfehler der Deutschen Bahn jetzt eine Neuberechnung der Tragfähigkeit und damit der Standsicherheit der Müngstener Brücke mindestens noch zwei Wochen dauern wird, verstehen viele Reisende nicht. Eine Zahl in den Computer eintippen und ein System rechnen lassen – so funktioniere das nicht. 28 randvolle Aktenordner mit Berechnungsdaten müssten neu geschrieben werden, so die Bahn. hpm |
| ||
| HomeTageblatt TVFotosAus aller WeltAnzeigenAbo und ServiceiPadKontakt | |||
|
Alle Rechte vorbehalten © Solinger-Tageblatt
| |||