Mit Genugtuung nimmt die CDU die Wende in der Debatte um die Kreuzung Dickenbusch auf. Am Mittwochabend hatte sich die SPD dazu entschieden, vom bislang anvisierten Umbau abzurücken (ST berichtete). Auch die Grünen sprachen sich für eine Verschiebung aus. In den Monaten zuvor war die von der Stadt vorgeschlagene Umgestaltung des Knotens auf den massiven Widerstand der Solinger gestoßen. In ihrer Sorge vor negativen Auswirkungen auf den Verkehr wussten diese die CDU an ihrer Seite, die gegen den Umbau Front machte. „Endlich nehmen SPD und Grüne – wenn auch mit erheblicher Verspätung – den Bürgerwillen ernst“, kommentiert Fraktionschef Bernd Krebs. „Eine Planung von oben herab ist in der heutigen Zeit zum Scheitern verurteilt.“ Die Union werde in dieser Frage weiter wachsam bleiben, verspricht Krebs, weil die Pläne ja noch nicht endgültig aufgegeben seien. Eine Hintertür bleibe offen. Es lohne nach wie vor, am Mittwoch, 11. Mai (15 Uhr), zur Bürgeranhörung im ehemaligen Hauptbahnhof zu kommen. kra