PFADFINDER Wenn aus einer engen Freundschaft eine aufregende Reise nach China entsteht.
Pfandfinder kennen keine Grenzen, lieben die Natur und reisen gerne – so viel steht nach einem Besuch des Tages der offenen Tür fest. Bei würzigem Chai-Tee und Stockbrot wurde das Pfadfinderheim in Widdert schnell zu einem idealen Ort, um sich über vergangene Reisen auszutauschen und um sich auf anstehende Prüfungen vorzubereiten. „Wenn man die nächste Altersgrenze erreicht hat, dann wird eine Prüfung absolviert“, kommentierte der oberste Gruppenleiter Peter Horn. Hierbei gilt es Fragen zu beantworten, Knotentechniken umzusetzen und eine kleine Mutprobe zu bestehen. Eine Herausforderung, bei der aber stets der Spaß und die gute Laune im Vordergrund stehen. Egal, ob der Prüfling zum „Wölfling“, zum „Jungpfadfinder“ oder zum „Pfadfinder“ ernannt wird: Alle leisten einen Eid auf den gemeinsamen Verhaltenskodex, stets hilfsbereit zu sein.Ihre traditionelle Unterkunft sind Schwarzzelte, die je nach Anzahl der eingesetzten Planen variabel groß gestaltet werden können. Und sie gehen regelmäßig gemeinsam auf Reisen, bei denen es viel zu erleben gibt. Zu Ostern und im Herbst liegen die Ziele meistens nicht so weit entfernt. Aber jeden Sommer steht eine „Großfahrt“ auf dem Programm. Dieses Jahr zog es die Freien Pfadfinder sogar nach China. Eine zweiwöchige Abenteuerreise, die sich aus einer engen Freundschaft zwischen Jonas Becker und seinem Gastbruder Tian entwickelte. Zuvor hatte dieser ein Jahr bei Familie Becker gelebt und die neunte Klasse des Gymnasiums Vogelsang besucht. „Tian hat uns in seine Heimat eingeladen. Wohnen durfte unsere zehnköpfige Gruppe in der gut eingerichteten Firma der Mutter“, berichtete Jonas Becker. Die Metropole Peking war vom nahe gelegenen Wohnort Simatai gut zu erreichen. Die Erinnerungen an diese Reise sind bei den Teilnehmern bis heute sehr präsent. Die Chinesische Mauer, der Platz des Himmlischen Friedens, erstaunlicher Smok und lokale Spezialitäten wie Heuschrecken, Hähnchen und Garnelen – all dies haben die Pfadfinder auf über 600 Fotos festgehalten. nsc