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27.10.2009 09:50
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„Brückenfest kurbelt Tourismus an“

Frank Balkenhol leitet die Wirtschaftsförderung, und diese veranstaltet das Brückenfest, das am Wochenende zahlreiche Besucher in die ganze Stadt lockte. Das ST sprach mit Balkenhol darüber, ob das Fest auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten überleben kann.

Wie war das Brückenfest und wie wurde es finanziert?

Frank Balkenhol: Wir hatten sehr gute Besucherzahlen. Rund 33 000 Menschen waren da, im vorigen Jahr waren es 30 000. Ich denke, die Region kann damit sehr zufrieden sein. Das Fest war sehr attraktiv. Auch die Auslastung der Züge war hervorragend. Das Fest finanziert sich aus den Einnahmen, beispielsweise aus dem Ticket-Verkauf für die Eisenbahnfahrten. Dazu kommt eine Vielzahl geldwerter Leistungen Dritter. Ich meine zum Beispiel das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehrleute. Die Wirtschaftsförderung trägt die Defizite.

Wird es trotz leerer Kassen auch künftig Brückenfeste geben?

Frank Balkenhol: Auch in Zukunft wird es auf jeden Fall möglich sein, das Brückenfest durchzuführen. Wir wollen gemeinsam mit der Bergischen Entwicklungsagentur (BEA) darauf hinarbeiten, dass auch Wuppertal und Remscheid mit ins Boot kommen. In welcher Form das geschieht, sollte durch die BEA abgestimmt werden. Schließlich ist das Brückenfest die einzige Großveranstaltung, die alle drei bergischen Städte verbindet.

Welche Potentiale stecken im Brückenfest?

Frank Balkenhol: Das Brückenfest verkörpert regionale Identität und wirbt für sie. So zum Beispiel für die Ingenieurskunst. Das kurbelt auch den Tourismus in der Region an. Außerdem sind rund um das Thema Mobilität eine Reihe von Angeboten möglich - von Inline-Skating auf der Trasse bis hin zu Events für Oldtimer-Liebhaber. Auch verkaufsoffene Sonntage bieten sich an.