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14.07.2010 09:30
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Brucher Mühle: Besitzer sperrt den Weg

Eigentlich wollte Gero Legner sein „letztes Mittel“ nicht ausschöpfen, jetzt tut er es doch: Der Inhaber der Brucher Mühle sperrt den Privatweg durchs Ittertal auf der Grenze zwischen Solingen und Haan. Ab dem morgigen Donnerstag bleibt der bei Radfahrern, Wanderern und Reitern beliebte Pfad dauerhaft geschlossen.

Auf einem Hinweisschild an der Brucher Mühle weist Legner darauf hin, dass der Hofraum Privatbesitz ist. „Die immer wieder umfallenden Bäume, der Verkehr und das damit verbundene Risiko machen diese Maßnahme unumgänglich. Bitte benutzen Sie die alternativen Wege durch das Ittertal“, heißt es darauf.

Im März dieses Jahres hatte das Verwaltungsgericht in Düsseldorf in einer Feststellungsklage entschieden, dass der Weg nicht öffentlich ist. „Ich hätte schon vor fünf Jahren sperren können“, erklärt Legner gegenüber dem ST. So lange streitet sich der Inhaber der Mühle schon mit der Stadt Haan.

Ärger mit nicht angeleinten Hunden

Die Familie Legner moniert, wie Fremde mit ihrem Grundstück umgehen. „An manchen Tagen gleicht der Weg einer Autobahn: Fahrradfahrer schießen vorbei, Wanderer kreuzen. Da kann ich mit meinen Kinder kaum vor die Tür gehen“, so Gero Legner. Auch Hundekot und nicht angeleinte Vierbeiner bereiteten der Familie Ärger. mw

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  , 14.07.2010 20:26:23
Mal sehen wie die Stadt Haan jetzt auf die Beschwerden der Wanderer, Reiter u.s.w. reagiert. Das dort über Jahre hinweg die Augen und Ohren verschlossen wurden wird sich hoffentlich bei den nächsten Wahlen rächen! Ich hoffe nur das die Wanderer ihren Frust und ihre Wut über die Sperrung an die Stadt Haan und nicht an den Besitzer richten.
  Olly , SG-Wald 15.07.2010 06:48:41
Seit anfang der 60ziger kenn und benutze ich den Weg. So ein Ärger wie mit dem neuen Besitzer hat es dort in den ganzen Jahren nicht gegeben. Was ist mit dem "Wegerecht"? Zählt dort das recht nicht?
  , 15.07.2010 07:40:56
@Olly wieso sollten gerade Sie mehr Rechte als der Eigentümer besitzen? Würden Fremde Menschen zu Hunderten am Tag über Ihr Grundstück laufen und fahren, Ihr Eigentum zerstören und verschmutzen und Sie dann auch noch beleidigen und Ihr Kind würde von Hunden gebissen, dann würden auch SIE, Ihre Familie und Ihr Eigentum schützen.
  , 15.07.2010 07:51:12
@ Olly, typisch Solinger!!! Es war immer so und so soll es bleiben!!! Sie müssen sich jetzt noch auf den Boden werfen und mit den Füßen stampfen wie ein 3 jähriges Kind. Ich kann den Weg jetzt auch nicht mehr nutzen und das obwohl ich meinen Hund immer angeleint habe und auch seine "Hinterlassenschaften" auf sammel, es nun aber so und dann such ich mir einen andere Weg. Mir tun nur die Rentner leid, die "Brav? ihre Wanderrute laufen und keinem etwas antun.
  Axel K, Solingen 27.07.2010 20:29:36
Das ist nur ein weiteres Beispiel wie unsolidarisches Verhalten sind in unserer Gesellschaft breit macht. Was mir ist soll auch mir alleine bleiben. Gesellschaftliche Verantwortung wird so immer mehr zu einem Fremdwort das der Vergangenheit angehört. Privatisieren wir doch fleißig weiter bis man ohne Wegezoll zu zahlen nicht mehr vor die eigene Tür gehen kann. Bravo weiter so Herr Legner
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