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06.08.2010 10:15
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Planetarium: Architekten-Wettbewerb im Herbst

„Alle Signale stehen auf Grün - jetzt muss der Zug nur noch durchfahren“, sagt Dr. Frank Lungenstraß, Vorsitzender der Walter-Horn-Gesellschaft, die die Solinger Sternwarte betreibt, zum geplanten Planetarium „Galileum“. Nachdem sich ein Standort im Südpark im vergangenen April als ungeeignet herausgestellt hatte, wird es jetzt mit einem Umbau des alten Gasometers der Stadtwerke an der Hansastraße in Ohligs was. „Wir sind da auf einem guten und konkreten Weg.“

„So etwas wäre einmalig in Europa“, ist auch Carsten Zimmermann von der Bergischen Entwicklungsagentur überzeugt, die bei diesem Projekt nun mit im Boot sitzt. „Wir werden diese Idee fördern und positiv begleiten.“ Denn ein solches Projekt wäre ein Meilenstein für den Lern- und Bildungsstandort Solingen und den der ganzen Region. Da das Galileum von überregionaler Bedeutung ist, ist die Entwicklungsagentur mit dabei, so Lungenstraß. Zimmermann: „Das Projekt wäre auch ein Imagefaktor - ähnlich wie der Gasometer in Oberhausen.“

„Mit konkreten Förderanträgen beim Land werden wir noch abwarten, bis wir wissen, wie sich das neue Ministerium positioniert“, erläutert Zimmermann. Konkret aber soll es bereits im Herbst werden. Lungenstraß: „Dann beginnt ein Architektenwettbewerb für das Galileum.“ Im Moment soll eine vernünftige Finanzierung auf die Beine gestellt werden, um den Wettbewerb möglich zu machen. Hier soll die Agentur konkrete Möglichkeiten entwickeln. Im März rechnet Lungenstraß mit den Ergebnissen für dieses rund fünf Millionen Euro teure Projekt.

„Wir sind auch in konkreten Gesprächen mit den Stadtwerken, die Eigentümer des Gasometers sind“, erläutert Lungenstraß. Im Spätherbst hofft er, klare Aussagen zum Standort machen zu können. Das Galileum wäre dann eines der modernsten deutschen Planetarien - an ungewöhnlichem Ort. crm http://galileum-solingen.de